WiR e.V. - Wohnen im Rhein-Hunsrück-Kreis  

Der Verein „WiR – Verein für gemeinschaftliches Wohnen im Rhein-Hunsrück-Kreis“ lädt in Kooperation mit der Familienbildungsstätte und dem Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Simmern alle Interessierten recht herzlich ein.

Treffen / Stammtisch 2017

Der Stammtisch will informieren und Menschen miteinander ins Gespräch bringen, die an gemeinschaftlichen Lebens- und Wohnformen Interesse haben. Hier können sich Menschen kennen lernen und sich austauschen. Die Beziehungen zwischen Menschen jeden Alters zu fördern und sich gegenseitig zu unterstützen ist ein wesentliches Ziel solcher Wohn- und Lebensformen. Der Stammtisch ist für alle, die ein Wohnprojekt „gemeinschaftlich wohnen“ umsetzen wollen, Leute kennen lernen wollen, mit denen sie in ein Wohnprojekt einziehen wollen, sowie mitplanen und mitgestalten wollen.


Regelmäßige Termine und Treffen

WiR e. V. Ansprechpartner/innen
für Ihre Anmeldungen und Rückfragen
:

Alice Hawig, Tel: 0 67 61 - 46 90
Werner Klemm, Tel: 0 67 61 - 64 43
Konni Faber, Tel: 0 67 61 - 95 02 0

In den Schulferien finden keine Treffen,
Stammtische, Fahrten statt.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen
in der regionalen Presse.

Jeden 1. Mittwoch im Monat um 18 Uhr in der Katholischen Familienbildungsstätte, Aulergasse 8, 55469 Simmern(Hunsrück).
Die nächsten Stammtisch-Treffen in der Familienbildungsstätte, Aulergasse 8 in Simmern finden statt am:


  • Am Montag, 6. November 2017 um 16.30 Uhr
    stellen 2 Fachreferenten das Bielefelder Modell vor.

    Oliver Klingelberg, Leiter Sozialmanagement Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH, stellt das Bielefelder Modell aus Sicht der Wohnungswirtschaft vor. Frau Gehring, Verein Alt und Jung, referiert zum Bielefelder Modell aus Sicht des Pflegedienstes. Das Wohnmodell hat besondere Kriterien, es ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben für alle Generationen. Alle Mieter können auf die Hilfs- und Betreuungsangebote zurückgreifen, müssen diese aber nur im tatsächlichen Bedarfsfall bezahlen. Kombiniert ist dieses Angebot mit einem Wohncafé als Treffpunkt und Ort der Kommunikation. Die Kernfrage ist, wie eine solches Modell auch im Hunsrück realisierbar ist?

  • Am Montag, 13. November 2017 um 16.30 Uhr geht es um "Intelligente Technik für das Wohnen im Alter - Erfahrungen und Potentiale"
    Frau Dr.-Ing. Lynn Schelisch (Fachgebiet Stadtsoziologie an der TU Kaiserslautern) stellt Projekte mit „PAUL“ vor. "PAUL" ist die Abkürzung für "Persönlicher Assistent für unterstütztes Leben", eine computerbasierte Technik, die Unterstützung in vielen Lebensbereichen gibt. Frau Schelisch hat zwei Projekte mit „PAUL“ über mehrere Jahre begleitet und berichtet über die Erfahrungen der Menschen, die diese Technik in ihrer Wohnung installiert haben. Kann intelligente Technik das selbstbestimmte Leben zuhause und das Leben im Alter bereichern? Eine hochinteressante Sache.

„Aufgrund der Zunahme von älteren Menschen, von allein Lebenden und von entfernt wohnenden Familienangehörigen hat die Nachfrage nach „kleinen Lebenskreisen“ (Biedenkopf/Bertram/Niejahr 2009) zugenommen. Die neuen Netzwerke und Wohnprojekte übernehmen teilweise Funktionen, die früher im Familienverband organisiert wurden, allerdings in freiwilliger Gemeinsamkeit und ohne sozialstaatliche Regularien. Das Ziel der vielfältigen neuen Wohnformen ist es zum einen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, Zum anderen spielt das selbstbestimmte Wohnen bis an das Lebensende eine besondere Rolle“, so Prof. Dr. Annette Spellerberg.


Vergangene Termine mit Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins

finden Sie zur besseren Übersicht im    TERMINARCHIV 2017